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 Web Enabling

Möchten auch Sie Ihre Kern-Anwendungen im Internet bereitstellen, scheuen aber die technischen und organisatorischen Probleme und das unternehmerische Risiko, das mit tief greifenden Modifikationen oder gar dem Ersatz der bereits etablierten Systeme verbunden wäre? Dann ist Web Enabling der richtige Weg für Sie.

Standardkonforme Schnittstellen als Erfolgsfaktor

Systeme, die ursprünglich nicht für den Online-Einsatz im Internet entwickelt wurden, verfügen nur selten über Schnittstellen, die einen direkten Datenaustausch mit anderen Anwendungen ermöglichen. Sind solche Schnittstellen im Einzelfall vorhanden, handelt es sich meist um proprietäre Lösungen; plattformunabhängige Standards werden in der Regel nicht unterstützt. Der Austausch von Daten mit anderen Systemen muss daher mit umständlichen Verfahren oder gar durch manuelle Prozesse erfolgen, was mit hohem Personalaufwand, Zeitverlusten und erhöhter Fehleranfälligkeit verbunden ist. Da Daten aus solchen Altsystemen typischerweise häufig und in großem Volumen benötigt werden, ergibt sich daraus ein Flaschenhals, der die Effizienz der Geschäftsprozesse nachhaltig beeinträchtigt.

Web Enabling bedeutet, diese Barrieren abzubauen und die betroffenen Systeme durch Schaffung von standardisierten Schnittstellen zum Intranet bzw. Internet für eine breite Schicht von Nutzern zugänglich zu machen.

Effizienzgewinne durch Einsatz einer 3-Tier Architecture

Um Dienstleistungen auf Basis bestehender Systeme im Internet anbieten zu können, muss eine Infrastruktur geschaffen werden, die den Anforderungen des WWW gerecht wird, jedoch bestehende Systeme kostengünstig integrieren kann. Diese Bedingungen werden von einer sogenannten 3-Schichten-Architektur (3-Tier Architecture) erfüllt.

Diese Architektur besteht aus:

  • dem Frontend, das die Kundenschnittstelle darstellt,
  • der Business-Logik, in der die abzubildenden Geschäftsvorfälle modelliert werden
  • dem Backend, also den bestehenden Legacy-Systemen inklusive der Datenhaltung.

Moderne Standardtechnologien schaffen breiten Zugang

Typisch für Web Enabling ist die Darstellung der Benutzeroberfläche im Frontend über die Web-Browser der Anwender, womit auf Benutzerseite keine spezielle Software mehr benötigt wird. Als technologische Basis werden J2EE-konforme Application Server eingesetzt, die über zahlreiche Standardservices (z.B. für Persistenz, Clustering, Monitoring) verfügen, wodurch die technische Umsetzung beschleunigt wird. Die spezielle Businesslogik wird mittels komponentenbasierter Technologien wie Java-EJB realisiert. Durch die Verwendung von XML lassen sich auf einfache Weise plattformunabhängige Datenaustauschformate festlegen, deren Verarbeitung sich mit den zahlreichen am Markt verfügbaren XML/XSLT-Tools schnell umsetzen lässt. Für die Kommunikation mit den zu integrierenden Backends werden jeweils spezialisierte Komponenten (Wrapper) erstellt, die eine standardkonforme, allgemein nutzbare Anbindung zu den jeweiligen Systemen bereitstellen. Damit wird nicht nur der Zugriff auf eine Anwendung per Internet/Intranet möglich, sondern auch eine Schnittstelle zum Datenaustausch mit zukünftig zu entwickelnden Systemen geschaffen.

Höhere Profitabilität durch Web Enabling

Durch Web Enabling können Sie die Effizienz bei der Nutzung bereits vorhandener Anwendungen deutlich steigern, wobei Ihre Investitionen in die bereits bestehende IT-Infrastruktur geschützt bleiben. Der Aufwand für die Anbindung an Internet bzw. Intranet wird dabei durch die zu erzielenden Einsparungen mehr als aufgewogen. Wird eine Applikation als Service im Internet angeboten, können Sie darüber hinaus sogar neue Anwenderschichten gewinnen bzw. zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Web Enabling bietet Ihnen somit die Chance, nicht nur Kosten zu sparen, sondern die Angebote Ihres Unternehmens auf neue Felder auszudehnen.



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